Die Empörung der Empörten

Pascale Schnell (SP) empört sich über den Entscheid des Gemeinderates die Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor nicht unterschreiben zu wollen. Obschon ein Beschluss des Gemeinderates, wird gezielt Propaganda gegen unsere Gemeindepräsidentin betrieben. Die Charta ist nicht viel mehr als Symbolpolitik, die gerne von der SP betrieben wird. Die FDP setzt lieber auf griffigere Massnahmen, wie beispielsweise die Chancengleichheit von Mann und Frau durch Krippengutscheine und einen höheren Steuerabzug für die Fremdbetreuungskosten.

Laut den aktuellen Ranglisten über die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften ist die Schweiz seit 2017 um drei Ränge nach hinten gerutscht. Das müssen wir sowohl aus wirtschaftlicher wie auch sozialpolitischer Sicht ernst nehmen. Unsere Wirtschaft hat ja neben der rein ökonomischen auch eine gesellschaftliche Aufgabe: Sie soll für die Menschen in der Schweiz Arbeit bieten und Wohlstand schaffen. Nur dank einer funktionierenden Wirtschaft können wir uns zudem einen ausgebauten Sozialstaat leisten, der niemanden zurücklässt. Es ist aber eine Illusion zu denken, dass diese Wirtschaft naturgegeben so gut funktioniert. Es ist das Resultat guter Rahmenbedingungen, für die wir auch in Zukunft sorgen müssen. So müssen wir etwa die Schuldenbremse beibehalten, die Bilateralen Verträge verteidigen, die Chancen der Digitalisierung packen und wir müssen die Bürokratie weiter abbauen.

Cristian Manganiello
Präsident FDP.Die Liberalen Sektion Aesch