Gemeinderäte im Majorz wählen ist ehrlicher

Vielfach werden von der Gegenseite Thesen aufgestellt, wonach die Parteivielfalt im Majorzwahlverfahren geringer ausfällt als im Proporz. Grundsätzlich kann nicht abschliessend beurteilt werden, was besser oder schlechter ist, wie viele Studien diesbezüglich beweisen. Aber es kann festgehalten werden: Wer klare Verhältnisse will, entscheidet sich für Majorz. Denn es geht beim Gemeinderat um die Wahl der fähigsten und kompetentesten Kandidaten, unbesehen von ihrer Parteizugehörigkeit. Die von der SP suggerierte «Käuflichkeit» der Wähler, wonach die Parteien mit den höchsten Wahlkampfausgaben immer gewinnen, ist ja schon eine Anmassung für sich alleine. Beide Wahlverfahren führen in der Schweiz zu Mehrparteienregierungen und erlauben auch Kandidaten ohne Parteizugehörigkeit gewählt zu werden. Wir sollten letztendlich auch zu uns selbst ehrlich sein, in Aesch kam es in vergangenen Jahren immer wieder zu Konfrontationen zwischen den Parteien. Dies führte zu unnötigen Grabenkämpfe auch zwischen den Gemeinderäten, Energie die viel besser in eine sachliche Politik investiert gewesen wäre. Daher empfehlen CVP und FDP geschlossen die Änderung unserer Gemeindeordnung am 25. November anzunehmen. Beide Parteien stehen für mehr Sachpolitik als Parteigeplänkel ein.

Heidi Häring – Präsidentin CVP Aesch-Pfeffingen
Cristian Manganiello – Präsident FDP.Die Liberalen Sektion Aesch